Mein Praxissemester während des BWL-Studiums

Nach meinem Abitur im Jahr 2012 stellte sich für mich die Frage nach dem Berufsweg. Meine Interessen bewegten sich in Richtung Wirtschaft und so entschied ich mich für ein BWL-Studium. Zu solch einem Studium gehört auch eine Praxisphase, in der man Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln soll. Ich bewarb mich bei verschiedenen Unternehmen und wurde schließlich zu einem Vorstellungsgespräch bei der heco eingeladen. Zu meiner Freude bekam ich eine Zusage und konnte das Praktikum am 7. Januar 2014 beginnen.

Die erste Woche verbrachte ich im Lager, wo ich an Hand von Richtscheinen die Ware für die Kunden kommissionierte und verpackte. Dabei wurde ich mit den verschiedenen Artikeln vertraut gemacht. Nach dieser kurzen Woche und mit den erlangten Grundkenntnissen ging es in die Marketing-Abteilung. Mir wurden direkt Aufgaben zugeteilt, wie zum Beispiel die Freistellung von Produkt-Fotos für einen Prospekt. Es war interessant zu sehen, wie viel Arbeit eigentlich dahintersteckt. Als ungeübter Photoshop-Anwender brauchte ich mehrere Stunden, bis ich ein einziges Foto soweit bearbeitet hatte, dass es tatsächlich prospekttauglich war. Ich lernte, wie wichtig Geduld sein kann. Ehe ich mich versah, war auch die zweite Woche vorbei.

Alexander_Rose

 

Gegen Ende Januar bekam ich dann einen Einblick in die Zentrale. Nach einer kurzen Einlernphase konnte ich das meiste selbstständig erledigen. Ich unterstütze die Abteilung bei der Kontrolle und Buchung der Lieferantenrechnungen, der Zeugniskontrolle und deren Archivierung. Die Zeit in der Zentrale schien wie im Flug zu vergehen. Im März kam ich schließlich in den Ver- und Einkauf.

Im Verkauf wurde ich in die Auftragsverwaltung eingelernt und durfte Aufträge bearbeiten. Begeistert hat mich die Arbeit im Einkauf. Dies rührte daher, dass ich selbst Bestellungen tätigen, Bestellungen überprüfen und die Lieferanten telefonisch kontaktieren konnte. Des Weiteren wickelte ich Produktionsaufträge mit der hauseigenen Fertigung ab. Mir wurde das Vertrauen entgegengebracht, die Dinge eigenständig zu erledigen – besser konnte es kaum laufen.

Das Aktualisieren und Bearbeiten des Inhalts für das heco Wiki (Wissensdatenbank des Unternehmens) gehörte ebenso zu meinen Aufgaben.

Mein persönliches Fazit: Ich hatte in allen Abteilungen wahnsinnig viel Spaß. Ausschlaggebend waren vor allem die Zwischenmenschlichkeit und die Hilfsbereitschaft von allen Seiten. Ich brauchte mich zu keiner Sekunde scheuen Fragen zu stellen. Dass ich selbstständig arbeiten durfte, steigerte das Empfinden, mich nicht „nur“ als Praktikant zu fühlen, sondern als Mitarbeiter der Firma. Während des Praktikums habe ich sehr viele Dinge gelernt und ich wäre gerne noch länger geblieben, da ich sehr gerne hier gearbeitet habe.

Autor: Alexander Rose

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