Arbeitsplatztausch in der IT – vom „Back-End“ ins „Front-End“

Was macht eigentlich unsere IT? Wie sieht der Arbeitsalltag der Kollegen aus? Dieser Frage wollte ich als Vertriebsmitarbeiter bei meinem zweiten Arbeitsplatztausch nachgehen.

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Am ersten Tag begleitete ich unseren Systemadministrator Sven Boden. Er kümmert sich um die Pflege, Planung, Installation und Konfiguration der IT-Hardware. Gibt es ein Problem, kann er sich über den Teamviewer auf den jeweiligen Rechner aufschalten und versuchen, so eine Lösung zu finden. Sven installiert außerdem unsere neuen Rechner, tauscht defekte Tastaturen und Bildschirme aus, behebt Programmfehler und bindet die Telefonanlage in unser System ein. Durch die abwechslungsreichen Herausforderungen und ständig wechselnden Problematiken wird es ihm nie langweilig.

Einen sehr spannenden Arbeitsbereich hat Samuel Isaac. Er ist für unser firmeneigenes Warenwirtschaftsprogramm (comWORK) zuständig, mit dem ich täglich arbeite. Seine Aufgabe ist es, Lösungen für die ständig neuen Programmanforderungen von den Abteilungen Vertrieb, Einkauf und Lager zu finden. Außerdem priorisiert er, welche Programmfunktionalitäten zuerst umgesetzt werden sollen. Beeindruckt hat mich sein Engagement, mit dem er zwischen den Fachabteilungen und den Entwicklern vermittelt, die doch eine ganz andere Sprache sprechen.

Am nächsten Morgen ging es für mich zu unserem Web-Entwickler Martin Edelmann.
Er zeigte mir, wie „meine Welt des Verkaufs“ ins Internet gelangt. Ich saß vor großen Bildschirmen, auf denen nur Zahlen und Codes sichtbar waren, und Martin erklärte mir, dass es sich hierbei um den sogenannten Back-End-Bereich unserer Website handelt. Hier werden Programme entwickelt und die Website redaktionell betreut. Die öffentlich zugänglichen Seiten, mit denen ich täglich arbeite, werden als Front-End bezeichnet. Begeistert verfolgte ich, wie durch einige Programmiercodes dieses „Zahlenmeer“ ein Bild bekam. Eigentlich dachte ich, dass es ganz einfach ist, eine Website zu erstellen, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Der Weg vom Back-End ins Front-End ist ganz schön kompliziert.

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Ich hatte auch noch das Glück, bei einem speziellen Meeting (Retrospektive) dabei zu sein. Einmal pro Woche treffen sich die Entwickler und Administratoren, um ein Feedback abzugeben. Hier wird besprochen, welche Abläufe zukünftig optimiert werden können. So ein Meeting kann ich mir auch sehr gut bei uns in der Niederlassung vorstellen.

Zum Abschluss bat mich Uli Armbruster um ein Gespräch. Er leitet die IT-Abteilung. Unter anderem entwickelt und programmiert er unser Warenwirtschaftsprogramm. Ich erzählte ihm von meinen neuen Erfahrungen.

Mein Fazit: Es hat mich sehr überrascht, wie komplex und zeitintensiv einzelne Themen sind. Leider sind zwei Tage zu kurz, um sich einen tieferen Einblick zu verschaffen. Bei meinem nächsten Arbeitsplatztausch möchte ich gerne Uli Armbruster über die Schulter schauen.

Autor: Stephan Fuhsy

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