Industriearmaturen als CAD-Modelle im Downloadbereich

Unter CAD-Modellen versteht man die dreidimensionale Darstellung physischer Objekte. Die Abkürzung CAD wird abgeleitet von Computer-Aided Design. Wie der Name schon sagt, werden die Modelle mit Hilfe von Computerprogrammen erstellt.

In unserem Fall handelt es sich hierbei hauptsächlich um Industriearmaturen und gedrehte Sonderteile aus Edelstahl.

3D-Modell Blogbeitrag

 

Zwei verschiedene Dateitypen werden von uns bereitgestellt:
Zum einen die originalgetreuen 3D-Modelle als PDF. Sie dienen lediglich der Betrachtung und besseren Vorstellung der Produkte. Mit Hilfe des Adobe Reader sind diese Modelle auf jedem Rechner darstellbar.
Vorrangig aber werden STEP-Dateien verarbeitet. In technischen Zeichnungen kommen sie zur Konzeption im Anlagenbau zum Einsatz, um die Ausmaße wie Länge, Höhe, Breite und Volumen einplanen zu können. STEP-Dateien werden von allen gängigen 3D-CAD-Systemen unterstützt.

Es stehen CAD-Modelle von allen gängigen Industriearmaturen in diversen Abmessungen zur Verfügung. Diese können in unserem Downloadbereich kostenfrei heruntergeladen werden.
Unsere Datenbank wird kontinuierlich und auf Kundenwunsch von unserer hauseigenen Technik-Abteilung erweitert.

Frederik Zergon

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Ein Schüler schnuppert IT-Luft

In folgendem Interview erzählt der Gymnasialschüler Yannik Jurka von seiner Berufs- und Studienorientierung (BOGY) in unserer IT Abteilung.

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Beschreibe deinen bisherigen Kontakt zur IT-Welt.

Ich war schon immer begeistert von Computern und deren Technik. Das fing an, als ich mit sieben Jahren meinen ersten Computer von meinem Vater bekommen habe. Über die Jahre hinweg habe ich immer wieder kleine Aufgaben für meine Familie erledigt, z. B. half ich meiner Tante beim Schreiben von Einladungen in Word. Als ich auf die weiterführende Schule gekommen bin, habe ich mich entschieden, in eine AG zu gehen, in der man eine Homepage für die eigene Klasse erstellt hat. Ich lernte, ein Banner einzubinden, die Seite zu formatieren und den Stundenplan einzufügen. Jedoch war das recht eintönig, da wir jede Stunde das Gleiche machten. Mir wurde es dann langweilig und ich entschloss mich, die AG zu verlassen. Inzwischen habe ich einen eigenen, modernen Computer, an dem ich bereits Hardware ausgetauscht habe. Ab nächstem Jahr kann ich dann als zusätzliches Fach IT belegen, was ich auch tun möchte.

Wie bist du zum BOGY in der heco IT gekommen?

Da mich Technik und Computer in meiner Freizeit am meisten interessieren, dachte ich, dass es Spaß machen würde, darein einen besseren Einblick zu bekommen. Mir ging es nicht darum, über einen möglichen Beruf nachzudenken, sondern für mich waren es einfach Spaß und Interesse. Meine Mutter hat mir dann heco vorgeschlagen, weil sie den IT-Leiter dort kennt. Und dann bekam ich auch recht schnell die Zusage.

Hattest du bereits eine Vorstellung davon, was ein IT-ler genau macht?

Es war mir klar, dass ein IT-ler überwiegend mit dem und am Computer arbeitet. Mir war aber nicht bewusst, welche Aufgaben ein IT-ler im Alltag hat. Ich dachte eigentlich, ein IT-ler ist immer ein Programmierer. Dass es viele Berufsbilder in der IT-Welt gibt, wurde mir dann während des BOGY erklärt.

Hast du nun eine bessere Vorstellung?

Ja, auf jeden Fall. Ich durfte die Administration kennenlernen. Die Aufgaben eines IT-lers in der Administration bestehen z. B. darin, Benutzerdaten zu verwalten und PCs der Anwender wieder flott zu kriegen. Außerdem kümmern sie sich um das Firmennetz und darum, dass es sicher ist.

Was war die interessanteste Sache in deinem BOGY?

In der BOGY-Woche wurde der große Hacker-Angriff vom BSI (das steht für Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) publik gemacht. Besonders spannend fand ich die Aufgabe, die Sicherheit aller E-Mail-Adressen zu überprüfen. Möglich war dies über die vom BSI bereitgestellte Internetseite, die E-Mail-Adressen überprüft und darüber informiert hat, ob man davon betroffen ist. Meine eigene Adresse habe ich dann auch gleich geprüft. Weder ich noch die Firma waren betroffen.

Uli Armbruster

Das elektronische Ursprungszeugnis – für uns geeignet?

Anfang April besuchten meine Kollegin und ich ein Seminar der IHK Pforzheim zum Thema „Das elektronische Ursprungszeugnis“. Da wir bei der IHK die Dokumente bisher in Papierform eingereicht haben, kam die Frage auf, ob die neue Möglichkeit der elektronischen Übertragung für uns sinnvoll wäre.

Was versteht man unter einem Ursprungszeugnis?
Das Ursprungszeugnis (UZ) ist ein Ursprungsnachweis, der im Zusammenhang mit Ausfuhrgeschäften in bestimmten Zielländern gefordert wird. Er wird innerhalb der EU in Form einer beglaubigten Urkunde durch die IHK ausgestellt. Durch das Ursprungszeugnis wird das Ursprungsland von Waren nachgewiesen. Wir stellen das Ursprungszeugnis auf Kundenwunsch aus.

Folgende Inhalte werden in einem Ursprungszeugnis vermerkt:
1. Firmenanschrift (Absender, Empfänger)
2. Ursprungsland
3. Artikelbezeichnung (inkl. Stückzahl, Preis, Gewicht)
4. Zolltarifnummer

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Arbeitsablauf bei der Erstellung eines Ursprungszeugnisses
Mithilfe der Rechnungskopie und des Ursprungszeugnisses von unseren Lieferanten füllen wir zuerst den Vordruck für die IHK aus. Daraufhin müssen die kompletten Unterlagen bei der IHK vorgelegt werden, welche den Vordruck freigibt. Das stellt für uns einen großen Aufwand dar, da wir für jede Freigabe nach Pforzheim fahren müssen.

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Elektronischer Weg
Seit März 2014 ist es möglich, den Antrag des Ursprungszeugnisses auf elektronischem Weg zur Freigabe an die IHK zu senden.

Vorteile des elektronischen Weges:
1. Einsparung der Post- und Fahrtwege pro Vorgang
2. Anträge werden in kürzester Zeit freigegeben
3. Ausdruck der Ursprungszeugnisse erfolgt im Unternehmen
4. Entscheidungen, Änderungen etc. werden per E-Mail zugestellt

Voraussetzungen für den elektronischen Weg
Jeder von uns in der Zentrale benötigt eine persönliche IHK-Signaturkarte (Erneuerung alle zwei Jahre). Diese Karte wird mit den persönlichen Daten des Antragstellers versehen, sodass jeder Antrag einem bestimmten Mitarbeiter zugeordnet werden kann. Des Weiteren benötigen wir hierzu ein Kartenlesegerät zum Einloggen und eine Software zur Erstellung des Ursprungszeugnisses.

Arbeitsablauf bei der elektronischen Erstellung eines Ursprungszeugnisses
Nachdem die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, schaltet die IHK das Unternehmen frei. Nun kann das Ursprungszeugnis über die Software erstellt werden. Nachdem das Formular ausgefüllt ist, wird der Antrag zur Freigabe an die IHK gesendet, welche für die Überprüfung zuständig ist. Nach Freigabe kann das Ursprungszeugnis inklusive Stempel und Unterschrift der IHK nur einmal ausgedruckt werden.

Trotz der Vorteile ist das Verfahren doch mit einem enormen Aufwand und Zusatzkosten verbunden, die derzeit in keinem Verhältnis zu unserem Bedarf von drei bis vier Anforderungen im Jahr stehen.

Sollten sich die Anfragen zukünftig häufen, werden wir sicherlich auf den elektronischen Weg umsteigen.

Alena Siems

heco auf der IFAT 2014 – erfolgreicher Messeauftritt

Fünf Tage rund um Umwelttechnologien: Zusammen mit ihrem englischen Partner Teekay stellte die heco gmbh auf der diesjährigen Messe IFAT in München aus.

Als Weltmesse für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, die Umwelttechnologien, ressourcenbewusste Lösungen, Strategien und Innovationen zur Sicherung der Lebens- und Umweltqualität von morgen präsentiert, ist die IFAT schon seit Jahrzehnten bekannt. Mit 3.081 Ausstellern aus 59 Ländern lockte die Messe knapp 135.000 Besucher aus sämtlichen Nationen an und unterstrich damit ihre Stellung als Nummer 1 der Umwelttechnologiemessen.

Unser Stand bot mit seinen 36 m² einen Überblick über das Teekay-Rohrkupplungs- und das heco-Edelstahlsortiment. Die sich ergänzenden Produkte lockten potentielle Kunden aus sämtlichen Geschäftsbereichen und Nationen auf den Stand. Neben Deutschland und Österreich begrüßten wir auch Besucher aus der Schweiz, Polen, der Tschechischen Republik, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ungarn und Rumänien.

Während der fünf Messetage wurden wir förmlich überrannt und überwiegend neue Kontakte stellten ihre Fachfragen an uns. Diese bezogen sich auf die Bereiche Klärwerkstechnik, städtische Ver- und Entsorgung sowie Rohr- und Anlagenbau.

Die von uns eingeladenen Kunden hatten vorab die Möglichkeit, sich auf der IFAT-Website eine kostenlose Eintrittskarte sowie einen Gelände- und Hallenplan herunterzuladen. Dies war aufgrund des guten Aufbaus der Website in wenigen Minuten zu erledigen.

Durch die kurzen Wege vom Parkhaus zum Haupteingang sowie die gute Beschilderung in den Messehallen fand man sich schnell zurecht. Das Leitsystem zum Messegelände, das für eine solche Verkehrslast nicht optimiert ist, sorgte zu Beginn und am Ende der Messe allerdings für ein absolutes Verkehrschaos. Das Messepersonal ließ mit seinem professionellen Auftreten und seiner zuvorkommenden Art den Ärger auf der Straße aber schnell wieder vergessen.

Fazit: Die IFAT hat aufgrund der positiven Kundenresonanz und der insgesamt guten Organisation vor Ort gezeigt, dass sie durchaus einen Nutzen für uns haben kann. Wir haben uns bereits entschieden, auch 2016 wieder als Aussteller auf der IFAT vertreten zu sein.

Autor: Tobias Hohmann

DIAM 2013 – Besuch auf der 1. Deutschen Industriearmaturen Messe

Die Deutsche Industriearmaturen Messe, auch kurz DIAM, ist eine regionale Fachmesse für Industriearmaturen, Antriebe,  Zubehör und Anlagentechnik.

Sie fand am 4./5. November 2013 zum ersten Mal in der Jahrhunderthalle im Bochumer Stadtteil Stahlhausen statt.

Mit ca. 90 Ausstellern und knapp 1.500 Besuchern in zwei Tagen muss sich die DIAM im Größenvergleich natürlich gegen die großen Industriemessen wie die TUBE oder die VALVE World geschlagen geben. Fachvorträge und Workshops zu verschiedensten Themen der Armaturen- und Antriebswelt verleihen der DIAM aber eine gänzlich andere Note. Die geringe Größe und ein geschichtsträchtiges Gebäude lassen darüber hinaus ein Stück weit persönliches Flair aufkommen.

Die Anfrage, als Aussteller auf der DIAM aufzutreten, wurde von der heco gmbh aufgrund der knappen Zeit bis zum Messebeginn abgelehnt. Stattdessen entschieden sich zwei Mitarbeiter für einen eintägigen Messebesuch, um einen Überblick über den Messeneuling in der Industriearmaturenbranche zu bekommen und gegebenenfalls Informationen zu sammeln und interessante Kontakte zu knüpfen.

Den Eindruck, der in den vorangegangenen Werbemaßnahmen von der Messe vermittelt wurde, konnte schon beim Betreten der Jahrhunderthalle vollkommen bestätigt werden. Die ehemalige Maschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins, gefüllt mit Ausstellern hauptsächlich aus der Armaturen- und Automationsbranche, ergab ein stimmiges Bild aus Location und Veranstaltung.

Messebericht DIAM

Aufgrund der geringen Ausmaße dauerte der Messerundgang inklusive aller Gespräche kaum mehr als zwei Stunden. Ein Workshop bzw. die Fachvorträge wurden von uns nicht in Anspruch genommen, weil der von uns für lohnenswert empfundene Fachvortrag leider schon am Vortag stattgefunden hatte.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die DIAM eine gute Ergänzung zu den großen Industriemessen dieser Branche darstellt und besonders für Firmen im Umland einen Besuch wert ist. Bedenkt man eine Anfahrt von knapp 400 km, beißt sich der Vergleich von Aufwand und Ertrag ein wenig – zumindest solange die heco gmbh noch nicht als Aussteller auf der DIAM aktiv ist.

Autor: Frederik Zergon

Gamma-Scout – Messgerät für radioaktive Strahlung

Die Sicherheit der Mitarbeiter hat stets hohe Priorität in Unternehmen. Somit ist bei einem Edelstahlhändler, wie wir es sind, auch Radioaktivität ein wichtiges Thema. Um die Sicherheit unserer Mitarbeiter diesbezüglich zu gewährleisten und da man radioaktive Strahlen weder sehen noch riechen kann, haben wir seit langer Zeit einen sogenannten Gamma-Scout.
Der Gamma-Scout misst radioaktive Strahlung in seinem Umfeld. Sollte diese Strahlung einen kritischen Punkt erreichen (3,0 μSv/h oder mehr), gibt der Gamma-Scout ein akustisches Signal.  Genauso kann der Gamma-Scout auf verschiedene Arten messen. Er kann die wöchentliche Strahlung messen und einen Wochendurchschnitt ausgeben. Des Weiteren kann er eine jährliche Messung durchführen und einen Gesamtdurchschnitt darstellen. Er erfasst alle Messungen über das Jahr hinweg, sodass er nahezu 32.000 Messwerte speichern kann. Die gespeicherten Messungen kann man per USB-Kabel auf dem Computer speichern und auswerten lassen. Um zu verdeutlichen, welche Auswirkung Strahlung hat, ist das Beispiel Plutonium interessant. Dessen Strahlung halbiert sich erst nach 25.000 Jahren. Man sollte also radioaktive Strahlung niemals unterschätzen.

Um genaue Messwerte zu erreichen, muss der Gamma-Scout direkt an das zu prüfende Werkstück gehalten werden:

Gamma-Scout

Auswirkungen von hoher Strahlenbelastung:

Dosis [Sv]

Strahlenwirkung

> 30

Tod innerhalb von 1–3 Tagen, keine Gegenmaßnahmen möglich

5–30

Tod innerhalb von 7–14 Tagen, keine Gegenmaßnahmen möglich

4 – 5

Appetitverlust, innere Blutungen, Abmagerung, Tod in 50 % aller Fälle,
therapeutische Maßnahmen sind noch wirksam


2–4

Schwere Strahlenkrankheit (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Abmagerung); Erholung bei Ausnutzung aller therapeutischen Maßnahmen wahrscheinlich

0,3 – 2

Übelkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Veränderung des Blutbildes; Erholung ist grundsätzlich möglich bei Anwendung therapeutischer Maßnahmen

0,2–0,3

Auftreten subjektiver Symptome, vorübergehende Veränderungen des Blutbildes

< 0,2

Keine klinisch erkennbaren Wirkungen, Spätwirkungen können auftreten

Sollte radioaktive Strahlung auftreten, ist umgehend das Bundesgesundheitsministerium sowie der Strahlenschutzbeauftragte der Firma zu verständigen, um personelle bzw. weitere Schäden zu vermeiden.

Autor: Philipp Hees und Pascal Naiel