Die fleißigen Bienen hinter den Kulissen

Weihnachtsaktion 2014

Mit unserer alljährlichen Marketing-Aktion kurz vor Weihnachten wollen wir das regionale Handwerk unterstützen und unseren Kunden ein persönliches Geschenk überreichen. Seit sechs Jahren bin ich mit meiner Kollegin Katja Krubitzer für die Planung und Umsetzung verantwortlich.

Ideenfindung und Recherche

Für uns beide startet die Weihnachtsaktion bereits im Frühjahr mit einem „Brainstorming“. Hierbei überlegen wir, welches Handwerk bzw. welche Produkte in Frage kommen. Natürlich sind für die spätere Produktfestlegung immer auch schon Arbeitsaufwand, Organisation und Kosten ein Thema. Welche unserer Ideen sind am besten umsetzbar? Grundsätzlich wechseln wir zwischen Genuss- und Dekorationsartikeln ab. Da zum Zeitpunkt unseres „Brainstormings“ das Thema Bienensterben durch die Medien ging, haben wir uns 2014 für Honig entschieden.

Nachdem wir uns für ein Produkt entschieden haben, beginnt die Suche nach Lieferanten. Hierbei gehen wir oft Empfehlungen von Kollegen nach oder nutzen die regionale Google-Suche. Ausschlaggebend ist der erste Kontakt und deshalb sind wir vor unserem „ersten Date“ auch immer besonders aufgeregt.

Dieses Mal fuhren wir ins nahe gelegene Durlach, um den Imker Marc La Fontaine zu treffen. Marc hat es geschafft, unsere kompletten Vorstellungen, die wir von einem Imker hatten, positiv über den Haufen zu werfen. Die Leidenschaft des 24-Jährigen gehört seinen Bienenvölkern. Der Berufsimker erzählt uns von seinem Traum, irgendwann komplett von der Honigproduktion leben zu können. Da unser Wissensstand über die Bienenkultur bisher bescheiden war, kommt es uns sehr entgegen, dass Marc uns voller Hingabe über die Bienenvölker und die Honiggewinnung aufklärt.

Nach dem Treffen überlegen wir uns, ob wir eine oder mehrere Sorten Honig verschenken und wie die Gläser aussehen sollen.

Die Geschichte und eine „Flugshow“

Da die Geschichte der Bienen so faszinierend ist, planen wir ein Booklet mit den wichtigsten Informationen über das Bienenvolk für unsere Kunden. Die Idee, Fotos von unseren Kollegen – als Bienen verkleidet – mit einzubinden, soll der Marketing-Aktion noch eine zusätzliche persönliche Note verleihen.

Um die Kollegen an unserer Begeisterung teilhaben zu lassen und viele tolle Fotos für unsere Website zu bekommen, organisieren wir eine „Flugshow“ bei Marc. Das „Bienenkuscheln“ entpuppt sich für die Kollegen als ein ganz besonderes Highlight. Zwischen Respekt und Faszination, stehen sie ohne Schutzkleidung bei den Bienenvölkern und lauschen Marcs Erzählungen bei gefühlten 35 °C.

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Gläser, Kostüme und Fotoshooting

Die Recherchen nach Bienenkostümen und Honiggläsern sowie sonstigen Accessoires etc. laufen alle parallel. Nachdem die Entscheidung für unsere Gläser getroffen ist, stellen sich weitere Fragen: Müssen wir Herstellernachweis und Ablaufdatum anbringen?

Kurz vor dem Fotoshooting treffen die ersten Kostüme ein und in kurzer Zeit verwandelt sich unser Büro in einen Bienenstock.

Das Fotoshooting macht jedes Jahr unheimlich Spaß. Die Kollegen sind immer sehr engagiert und versetzen sich in die Rolle, die wir ihnen zugeteilt haben. Manchen werden besondere Herausforderungen abverlangt. Dennoch nehmen sie jede noch so große Anstrengung auf sich – und das freiwillig. Später werden die Fotos von uns ausgewählt, freigestellt, retuschiert und ins Layout eingefügt.

Illustrationen und Booklet

Wir haben die Idee, die Bienenfotos mit Illustrationen in unserem Booklet zu kombinieren. Zur Umsetzung nehmen wir Thomas Ochs mit ins Boot. Während wir ihm von unserer Bienengeschichte erzählen, beginnt er mit den ersten Skizzen und wir beneiden ihn um seine kreativen Hände.

Um unserer Bienengeschichte noch ein spielerisches Gimmick zu verleihen, entscheiden wir uns für die Blätterkarte (Flick-Karte) von der Firma EBERL-PRINT, deren Weiterverarbeitung noch echte Handarbeit erfordert. Auch die Druckdatenerstellung stellt uns vor neue Herausforderungen, da beim Design die Funktion der Karte stark berücksichtigt werden muss.

Verpackung und Konfektionierung

Die Firma Windbiel Verpackungen setzt schon seit mehreren Jahren unsere Wunschverpackung nach Maß um. Nur wenige Tage nach dem ersten Gespräch mit Frau Windbiel erhalten wir das erste Muster (das sogenannte Dummy) und können mit dem Design beginnen. Zu unserer Überraschung lässt sich unser „heco-H“ wunderbar für den Titel der Verpackung mit Honig nachzeichnen.

Nachdem alle Druckwaren eingetroffen sind, gehen wir gemeinsam alle Arbeitsschritte, die beim Konfektionieren zu beachten sind durch, bevor unser Verpackungsteam eintrifft. Wir freuen uns immer sehr über den Einsatz unserer Helfer und amüsieren uns über die Diskussionen, wenn es darum geht, welche Aktionen am tollsten oder am schwierigsten zu verpacken waren.

Für dieses Jahr haben wir es mal wieder geschafft, aber:

„Nach Weihnachten ist vor Weihnachten.“

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Hier geht es zu den Bildergalerien von früheren Weihnachtsaktionen (Vasen, Adventskalender, Fensterkugel etc.)

Katja Krubitzer und Patricia Poreisz

Die eigenen Worte finden

… ist schwieriger, als es sich anhört.

Deshalb hilft uns dabei regelmäßig der Schriftsteller, Journalist und Dozent für kreatives Schreiben Rainer Würth in sogenannten Textwerkstätten. Jeder Autor der heterogenen Social-Media-Gruppe, vom Azubi bis zum Abteilungsleiter, vom Lageristen bis zur Designerin, lernt dabei, den eigenen Schreibstil zu entwickeln. Das bedeutet vor allem, das eigene Können, die eigene Ausdrucksweise und die betrieblichen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen und das Ganze in moderner Web-2.0-Form im Corporate Blog zu veröffentlichen.

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Angefangen haben wir 2013 mit den Grundlagen: Wir durchliefen die einzelnen Phasen von der Konzeption über das Schreiben selbst bis hin zur finalen Überarbeitung. Mit konkreten Beispielen führte uns Rainer Würth in die Finessen der Sprache ein. Das Spielen mit unterschiedlichen Satzlängen, Bindewörtern oder Stilformen (meine persönliche Präferenz: die Interview-Form) gehörte ebenso dazu wie das Entdecken von „Text Smells“, d. h. unnützen, leeren oder redundanten Phrasen. Apropos: Ist eine leere Phrase nicht ohnehin unnütz? Mit „Kill your darlings“ tat ich mich besonders schwer, sollte ich mich doch von liebgewonnenen, aber im Kontext unpassenden Wortspielen trennen.

Schnell war uns klar, dass Bloggen ein Prozess ist, der viel Übung und Zeit erfordert. Deshalb überarbeiten wir seit 2014 regelmäßig bestehende Texte gemeinsam mit Rainer Würth. Durch Vorher-nachher-Analysen in Form von Retrospektiven verbessern wir uns kontinuierlich. Weil inzwischen jeder Autor in der Gruppe von sich sagt, er schreibe besser und es gehe ihm einfacher von der Hand, spreche ich von einem großen Erfolg. Denn mir – seit mehr als drei Jahren leidenschaftlicher Blogger – ist klar: Nur wer Spaß am Schreiben hat und nicht mühselig nach Worten suchen muss, bleibt am Ball.

Das Erlernte geben die Teilnehmer bereits an ihre Kollegen aus den Fachabteilungen weiter, sodass die Zahl der Gastbeiträge stetig steigt. Selbst BOGY-Schüler, Praktikanten und Ferienjobber ermutigen wir zum Schreiben und unterstützen sie dabei. Ziel ist es, dass in Zukunft jeder Mitarbeiter einen Beitrag pro Jahr schreibt. Das entspräche dann mehr als einer Veröffentlichung pro Woche.

Als Fan des Bloggens beobachte ich die positive Entwicklung in unserem Unternehmen. Skeptische Stimmen gibt es vereinzelt noch, aber die kritische Masse sowohl an Autoren als auch an Beiträgen ist erreicht. Der Stein rollt.

Uli Armbruster

Ausbildung in einer Niederlassung – wie läuft das?

Vom Herbst 2010 bis zum Frühjahr 2013 habe ich in einer der fünf Vertriebsniederlassungen der heco gmbh – in Frankfurt – eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel gemacht.

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Die Ausbildung findet im dualen System statt. Zweimalwöchentlich wird der theoretische Teil wie BWL, Rechnungswesen und Englisch an der Berufsschule vermittelt. Die Praxis erlernt man in der Niederlassung – hier steht der Vertrieb im Vordergrund – und in den Fachabteilungen im Stammhaus in Remchingen.

Dort war ich zwei- bis dreimal im Jahr und habe die unterschiedlichen Abteilungen Einkauf, Lager, Fertigung, Rechnungswesen, Verwaltung, Marketing und IT kennengelernt.

Die Wochen in Remchingen fand ich immer sehr spannend und abwechslungsreich. Besonders wichtig war für mich, dass ich die Mitarbeiter, mit denen ich täglich zusammenarbeite, persönlich kennenlernen konnte. Auch nach der Arbeit habe ich Zeit mit Kollegen unter anderem beim Bowling und beim Betriebssport („Firmenkick“) verbracht.

Der Austausch mit den Mitarbeitern aus Berlin, Bielefeld, Nürnberg und Brünn (Tschechien) – den anderen Vertriebsniederlassungen – findet zweimal jährlich an den „Verkäufertagen“ statt. Hier stehen Produktschulungen im Mittelpunkt. Außerdem werden Verbesserungsvorschläge für interne Abläufe gemacht und Kritikpunkte angesprochen. Besonders beeindruckt hat mich die konstruktive und freundschaftliche Atmosphäre.

Eine tolle Idee finde ich, dass Auszubildenden bei heco ein Pate aus der Offspring zur Seite gestellt wird.

Fazit: Die Besuche im Haupthaus waren für mich immer ein positiver und spannender Aspekt. Ich war mit der Ausbildung in der Vertriebsniederlassung Frankfurt sehr zufrieden.

Elvir Hodzic

Azubitag 2014: Berufseinsteiger stellen ihre Betriebe vor

Beim Azubitag präsentieren Auszubildende verschiedener Firmen aus Remchingen und Umgebung einmal im Jahr ihre Betriebe. Anhand von selbst entwickelten Präsentationen und Führungen durch den Betrieb werden neben der Firma die Ausbildungsmethoden sowie der Alltag im Unternehmen vorgestellt.

Am 6. Juni 2014 trafen wir uns früh morgens mit 25 weiteren Azubis bei der Firma MSE in Nöttingen. Mit dabei waren Dominik Spehar, Azubi zum Anlagenmechaniker bei heltec, Viktor Schräder, Azubi zur Fachkraft für Lagerlogistik bei heco, und ich, Azubi zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Alena Siems aus der Verwaltung begleitete uns an diesem Tag als „Fotografin“.

Die Firma MSE ist Hersteller von kundenspezifischen Kammerfilterpressen. Diese werden hauptsächlich in der Automobilindustrie verwendet, um verunreinigte Flüssigkeiten von Schmutz, wie z. B. Holzspänen oder Erdpartikeln, zu befreien. Mich faszinierte, dass die Pressen jeweils auf die unterschiedlichsten Medien zugeschnitten sind. Der Arbeitsablauf gestaltet sich immer nach dem gleichen Prinzip. Der Kunde schickt vorab eine Probe der verunreinigten Flüssigkeit an MSE. Dort wird dann geprüft, ob dieses Medium kompatibel ist. Sollte dies der Fall sein, wird für den Kunden eine individuelle Presse für genau diesen Einsatzbereich gefertigt. Außerdem habe ich erfahren, dass MSE für seine Produktion Teile bei uns kauft.

Azubitag

Nach ungefähr zwei Stunden ging es weiter zur benachbarten Firma Karl Casper Guss. Dort werden seit 1877 Schmelzeinrichtungen zur Gold- und Silberwarenfabrikation sowie große Gussteile für Maschinen produziert. Nach der Präsentation der Azubis hatten wir beim Rundgang das Glück, bei einem Gießvorgang mit dabei zu sein. Neben dem starken Funkenflug beim Umfüllen der glühend heißen Flüssigkeit war es vor allem die enorme Hitze, die auch aus mehreren Metern Entfernung spürbar war, die uns beeindruckte. Interessant war auch, dass nicht nur die Industrie Abnehmer dieser Gussteile ist, sondern auch größere Kunstobjekte dort gegossen werden. Der unangenehme Geruch des Gießvorgangs verfolgte uns fast bis zur Kantine. Das gemeinsame Mittagessen nutzten wir drei noch einmal, um unsere Präsentation durchzugehen.

Anschließend machte ich mich vorab auf den Weg in den heco-Besprechungsraum, um letzte Vorbereitungen für unseren Vortrag zu treffen. Meine anfängliche Nervosität legte sich glücklicherweise, nachdem ich alle in unserem Aufenthaltsraum begrüßt hatte. Zuerst stellten Viktor und ich die Firmengeschichte von heco vor. Dominik übernahm die Präsentation von heltec. Großes Interesse zeigten die Azubis bei dem Thema Wiki, unserer internen Wissensdatenbank, und unserer hecOffspring. Hierzu wurden zu unserer Überraschung gezielte Fragen gestellt.

Nach unserer Präsentation teilten wir die Gruppe auf. Die eine Hälfte wurde von Janik Schönthaler (ausgebildete Fachkraft für Lagerlogistik) durch unser Lager geführt, während ich mit einigen Azubis eine Führung durch die Fertigung unternahm. Ich erklärte den kompletten Arbeitsvorgang von der Anlieferung des Rohres bis hin zur Auslieferung eines Reduzierstücks. Zur besseren Vorstellung wurden die einzelnen Arbeitsschritte an den Maschinen gezeigt. Auffällig war, dass sich die Berufseinsteiger von der Firma Kunzmann besonders für die Fräsmaschinen interessierten. Dann übernahm Dominik die Führung durch heltec. Neben Verrohrungen für Pressen, Spritzsystemen für Lackier- oder Waschanlagen und Versorgungsleitungen für Großbehälter fertigt heltec als Dienstleister auch ganze Anlagen nach Kundenvorgabe. Dominik zeigte alle Bereiche von der Aushalsung eines Rohres über das Schweißen zweier Edelstahlkomponenten bis hin zum Beizvorgang.
Nachdem wir auch die zweite Gruppe durch die Räumlichkeiten geführt hatten, trafen wir uns wieder im Aufenthaltsraum zu einer Erfrischung.

Azubitag

 

Als vierte und letzte Station ging es zur Firma Kunzmann. Seit 1907 ist die Firma ein namhafter unabhängiger Hersteller von Universal-, Fräs- und Bohrmaschinen sowie von Bearbeitungszentren. Zum Einstieg wurden uns zwei Filme gezeigt. Der erste war eine Art Imagefilm, in dem uns die Firma und ihre Produkte vorgestellt wurden. Der zweite Film zeigte den Messeauftritt auf der „World-Skills 2013“ in Leipzig, bei der das Unternehmen als Sponsor vertreten war. Nachdem uns die beeindruckenden Maschinen in einer großen Halle gezeigt wurden, überraschte mich das kleine Ersatzteillager, das ich mir viel größer vorgestellt hatte. Uns wurde erklärt, dass alle benötigten Artikel für den Bau „just in time“ bestellt und angeliefert werden. Außerdem erfuhren wir, dass die Firma alte CNC-Maschinen restauriert, um sie anschließend wieder zu verkaufen. Auch die Firma Kunzmann nutzt die Geschäftskontakte zu den umliegenden Betrieben und lässt die Tische für ihre Fräsmaschinen bei der Firma Casper Guss gießen.

Um 17 Uhr ging der informationsreiche Tag zu Ende.
Zusammenfassend war es ein gelungener Tag „von Azubis für Azubis“. Wir konnten zufrieden auf unseren Beitrag zurückblicken und im Gegenzug bekamen wir Einblicke in die anderen Firmen. Wir lernten dadurch die Betriebe besser kennen und konnten neue Kontakte knüpfen, was für die Zusammenarbeit von Vorteil ist. Schön finde ich auch, dass sich die Firmen gegenseitig unterstützen.

Autor: Christian Hoopmann

Arbeitsplatztausch in der IT – vom „Back-End“ ins „Front-End“

Was macht eigentlich unsere IT? Wie sieht der Arbeitsalltag der Kollegen aus? Dieser Frage wollte ich als Vertriebsmitarbeiter bei meinem zweiten Arbeitsplatztausch nachgehen.

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Am ersten Tag begleitete ich unseren Systemadministrator Sven Boden. Er kümmert sich um die Pflege, Planung, Installation und Konfiguration der IT-Hardware. Gibt es ein Problem, kann er sich über den Teamviewer auf den jeweiligen Rechner aufschalten und versuchen, so eine Lösung zu finden. Sven installiert außerdem unsere neuen Rechner, tauscht defekte Tastaturen und Bildschirme aus, behebt Programmfehler und bindet die Telefonanlage in unser System ein. Durch die abwechslungsreichen Herausforderungen und ständig wechselnden Problematiken wird es ihm nie langweilig.

Einen sehr spannenden Arbeitsbereich hat Samuel Isaac. Er ist für unser firmeneigenes Warenwirtschaftsprogramm (comWORK) zuständig, mit dem ich täglich arbeite. Seine Aufgabe ist es, Lösungen für die ständig neuen Programmanforderungen von den Abteilungen Vertrieb, Einkauf und Lager zu finden. Außerdem priorisiert er, welche Programmfunktionalitäten zuerst umgesetzt werden sollen. Beeindruckt hat mich sein Engagement, mit dem er zwischen den Fachabteilungen und den Entwicklern vermittelt, die doch eine ganz andere Sprache sprechen.

Am nächsten Morgen ging es für mich zu unserem Web-Entwickler Martin Edelmann.
Er zeigte mir, wie „meine Welt des Verkaufs“ ins Internet gelangt. Ich saß vor großen Bildschirmen, auf denen nur Zahlen und Codes sichtbar waren, und Martin erklärte mir, dass es sich hierbei um den sogenannten Back-End-Bereich unserer Website handelt. Hier werden Programme entwickelt und die Website redaktionell betreut. Die öffentlich zugänglichen Seiten, mit denen ich täglich arbeite, werden als Front-End bezeichnet. Begeistert verfolgte ich, wie durch einige Programmiercodes dieses „Zahlenmeer“ ein Bild bekam. Eigentlich dachte ich, dass es ganz einfach ist, eine Website zu erstellen, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Der Weg vom Back-End ins Front-End ist ganz schön kompliziert.

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Ich hatte auch noch das Glück, bei einem speziellen Meeting (Retrospektive) dabei zu sein. Einmal pro Woche treffen sich die Entwickler und Administratoren, um ein Feedback abzugeben. Hier wird besprochen, welche Abläufe zukünftig optimiert werden können. So ein Meeting kann ich mir auch sehr gut bei uns in der Niederlassung vorstellen.

Zum Abschluss bat mich Uli Armbruster um ein Gespräch. Er leitet die IT-Abteilung. Unter anderem entwickelt und programmiert er unser Warenwirtschaftsprogramm. Ich erzählte ihm von meinen neuen Erfahrungen.

Mein Fazit: Es hat mich sehr überrascht, wie komplex und zeitintensiv einzelne Themen sind. Leider sind zwei Tage zu kurz, um sich einen tieferen Einblick zu verschaffen. Bei meinem nächsten Arbeitsplatztausch möchte ich gerne Uli Armbruster über die Schulter schauen.

Autor: Stephan Fuhsy

heco auf der IFAT 2014 – erfolgreicher Messeauftritt

Fünf Tage rund um Umwelttechnologien: Zusammen mit ihrem englischen Partner Teekay stellte die heco gmbh auf der diesjährigen Messe IFAT in München aus.

Als Weltmesse für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, die Umwelttechnologien, ressourcenbewusste Lösungen, Strategien und Innovationen zur Sicherung der Lebens- und Umweltqualität von morgen präsentiert, ist die IFAT schon seit Jahrzehnten bekannt. Mit 3.081 Ausstellern aus 59 Ländern lockte die Messe knapp 135.000 Besucher aus sämtlichen Nationen an und unterstrich damit ihre Stellung als Nummer 1 der Umwelttechnologiemessen.

Unser Stand bot mit seinen 36 m² einen Überblick über das Teekay-Rohrkupplungs- und das heco-Edelstahlsortiment. Die sich ergänzenden Produkte lockten potentielle Kunden aus sämtlichen Geschäftsbereichen und Nationen auf den Stand. Neben Deutschland und Österreich begrüßten wir auch Besucher aus der Schweiz, Polen, der Tschechischen Republik, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ungarn und Rumänien.

Während der fünf Messetage wurden wir förmlich überrannt und überwiegend neue Kontakte stellten ihre Fachfragen an uns. Diese bezogen sich auf die Bereiche Klärwerkstechnik, städtische Ver- und Entsorgung sowie Rohr- und Anlagenbau.

Die von uns eingeladenen Kunden hatten vorab die Möglichkeit, sich auf der IFAT-Website eine kostenlose Eintrittskarte sowie einen Gelände- und Hallenplan herunterzuladen. Dies war aufgrund des guten Aufbaus der Website in wenigen Minuten zu erledigen.

Durch die kurzen Wege vom Parkhaus zum Haupteingang sowie die gute Beschilderung in den Messehallen fand man sich schnell zurecht. Das Leitsystem zum Messegelände, das für eine solche Verkehrslast nicht optimiert ist, sorgte zu Beginn und am Ende der Messe allerdings für ein absolutes Verkehrschaos. Das Messepersonal ließ mit seinem professionellen Auftreten und seiner zuvorkommenden Art den Ärger auf der Straße aber schnell wieder vergessen.

Fazit: Die IFAT hat aufgrund der positiven Kundenresonanz und der insgesamt guten Organisation vor Ort gezeigt, dass sie durchaus einen Nutzen für uns haben kann. Wir haben uns bereits entschieden, auch 2016 wieder als Aussteller auf der IFAT vertreten zu sein.

Autor: Tobias Hohmann

Mein Praxissemester während des BWL-Studiums

Nach meinem Abitur im Jahr 2012 stellte sich für mich die Frage nach dem Berufsweg. Meine Interessen bewegten sich in Richtung Wirtschaft und so entschied ich mich für ein BWL-Studium. Zu solch einem Studium gehört auch eine Praxisphase, in der man Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln soll. Ich bewarb mich bei verschiedenen Unternehmen und wurde schließlich zu einem Vorstellungsgespräch bei der heco eingeladen. Zu meiner Freude bekam ich eine Zusage und konnte das Praktikum am 7. Januar 2014 beginnen.

Die erste Woche verbrachte ich im Lager, wo ich an Hand von Richtscheinen die Ware für die Kunden kommissionierte und verpackte. Dabei wurde ich mit den verschiedenen Artikeln vertraut gemacht. Nach dieser kurzen Woche und mit den erlangten Grundkenntnissen ging es in die Marketing-Abteilung. Mir wurden direkt Aufgaben zugeteilt, wie zum Beispiel die Freistellung von Produkt-Fotos für einen Prospekt. Es war interessant zu sehen, wie viel Arbeit eigentlich dahintersteckt. Als ungeübter Photoshop-Anwender brauchte ich mehrere Stunden, bis ich ein einziges Foto soweit bearbeitet hatte, dass es tatsächlich prospekttauglich war. Ich lernte, wie wichtig Geduld sein kann. Ehe ich mich versah, war auch die zweite Woche vorbei.

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Gegen Ende Januar bekam ich dann einen Einblick in die Zentrale. Nach einer kurzen Einlernphase konnte ich das meiste selbstständig erledigen. Ich unterstütze die Abteilung bei der Kontrolle und Buchung der Lieferantenrechnungen, der Zeugniskontrolle und deren Archivierung. Die Zeit in der Zentrale schien wie im Flug zu vergehen. Im März kam ich schließlich in den Ver- und Einkauf.

Im Verkauf wurde ich in die Auftragsverwaltung eingelernt und durfte Aufträge bearbeiten. Begeistert hat mich die Arbeit im Einkauf. Dies rührte daher, dass ich selbst Bestellungen tätigen, Bestellungen überprüfen und die Lieferanten telefonisch kontaktieren konnte. Des Weiteren wickelte ich Produktionsaufträge mit der hauseigenen Fertigung ab. Mir wurde das Vertrauen entgegengebracht, die Dinge eigenständig zu erledigen – besser konnte es kaum laufen.

Das Aktualisieren und Bearbeiten des Inhalts für das heco Wiki (Wissensdatenbank des Unternehmens) gehörte ebenso zu meinen Aufgaben.

Mein persönliches Fazit: Ich hatte in allen Abteilungen wahnsinnig viel Spaß. Ausschlaggebend waren vor allem die Zwischenmenschlichkeit und die Hilfsbereitschaft von allen Seiten. Ich brauchte mich zu keiner Sekunde scheuen Fragen zu stellen. Dass ich selbstständig arbeiten durfte, steigerte das Empfinden, mich nicht „nur“ als Praktikant zu fühlen, sondern als Mitarbeiter der Firma. Während des Praktikums habe ich sehr viele Dinge gelernt und ich wäre gerne noch länger geblieben, da ich sehr gerne hier gearbeitet habe.

Autor: Alexander Rose