Azubitag 2013

Zuallererst möchten wir kurz erklären, was der Sinn und Zweck des Azubitags ist. Als die Idee aufkam, einen Azubitag auszurichten, stand im Vordergrund, dass Auszubildende während ihrer Ausbildung die umliegenden Firmen kennenlernen und einen Einblick in diese erhalten können. Auch präsentieren sie ihr Unternehmen und den Ablauf ihrer eigenen Ausbildung. Der Azubitag bietet ihnen die Möglichkeit, andere Ausbildungsberufe und Ausbildungsabläufe kennenzulernen und sich mit dem eigenen Betrieb und Ausbildungsberuf zu beschäftigen und zu identifizieren.

Azubitag Präsentation MSEAzubitag heltec

Der diesjährige Azubitag fand am 18. Juni 2013 statt und startete bei der Firma Zecha in Königsbach. Die Auszubildenden der Firma Zecha stellten uns das Unternehmen und seine Ausbildungsberufe vor. Danach folgte eine Führung, bei der wir die verschiedenen  Arbeitsprozesse bei der Herstellung von Hartmetallwerkzeugen verfolgen konnten. Zu guter Letzt wurden wir mit einem kleinen Präsent verabschiedet. Als Nächstes durften wir das Unternehmen MSE besichtigen. Hier wurde uns ebenfalls erst ein wenig über den Betrieb erzählt und danach folgte ein Rundgang. Die Filteranlagen, die von großen Unternehmen der Industrie genutzt werden, wurden uns gezeigt und erklärt. Sehr interessant war ein kleines Experiment, bei dem uns vorgeführt wurde, wie eine Filtration funktioniert. Auch dass wir selbst schweißen durften, war eine tolle Erfahrung. Im Anschluss wurde die Firmen heco und heltec besucht. Sie wurden den Azubis ebenfalls in einer Präsentation genauer vorgestellt. Anschließend gab es ein gemeinsames Mittagessen. Später folgte der Firmenrundgang, bei dem die Unternehmen heco und heltec mit ihren Fertigungen sowie dem Lager besichtigt wurden. Die letzte Station des Tages war die Firma Kunzmann Maschinenbau. Zuerst wurde ein kurzes Image-Video gezeigt, bei dem uns ein genauerer Einblick in die Materie gestattet wurde. Danach haben uns die Azubis durch die Firma geführt und ihren Ausbildungsalltag geschildert. Während der Führung wurden uns die gängigen Fräsmaschinen gezeigt und erklärt. Ein Modell dieser Fräsmaschinen wird auch bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills in Leipzig den Polymechanikern zur Verfügung gestellt. Nach einer kleinen Feedbackrunde über den Tag wurden wir mit Getränken und einer Kleinigkeit zu essen verabschiedet.

Azubitag 2013

Meiner Meinung nach war der Tag sehr gelungen. Man hat in jedes Unternehmen einen tollen Einblick bekommen. Die Azubis konnten durch detailliertes Wissen zu ihren jeweiligen Berufen glänzen. Das ein oder andere praktische Experiment machte die Führungen in den einzelnen Betrieben noch interessanter. Nun hat man nicht wie sonst ein „normales“ Firmengebäude vor Augen, sondern weiß, was hinter den Fassaden abläuft, und kann sich täglich an die schönen Ereignisse des Azubitags 2013 erinnern.

Autor: Pascal Naiel

Offspringtreffen in Nürnberg

Es war mal wieder so weit, im April diesen Jahres war die Offspring „on the road“. Dieses Mal ging es ins idyllische Nürnberg im Freistaat Bayern. Das Ziel Nürnberg ergab sich aus dem Wunsch mehrerer Offspringler, unsere Niederlassung zu besuchen. Dort angekommen, mussten wir uns erst einmal durch die Großstadt schlagen. Erster Stopp war direkt unsere Niederlassung. Diese liegt innenstadtnah in einem Ärztegebäude. Nach der Begrüßung durften die Offspringler die Nürnberger mit Fragen löchern. Im Anschluss an eine kleine Führung und den Verzehr von ein paar belegten Brötchen ging es weiter zu der Jugendherberge. Nach einer kurzen Orientierungsphase bezüglich des Weges hatten wir die DJH Nürnberg erreicht. Die im März neu eröffnete Jugendherberge bot uns einen spektakulären Ausblick über ganz Nürnberg. Sie gilt als modernste Jugendherberge in einer Burg.

Offspring_Nürnberg_1 Offspringtreffen Nürnberg 3

Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es direkt weiter zum Innenstadtring. Dort angekommen, haben wir, in Gruppen verteilt, die Stadt besichtigt und die schöne Altstadt auf uns wirken lassen. Anschließend sind wir mit einer Bimmelbahn quer durch Nürnberg gefahren, um uns die Sehenswürdigkeiten näher erklären zu lassen. Später haben wir uns mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus unserer Niederlassung im Gasthaus „Hütt’n“ getroffen, um uns die gute bayerische Küche schmecken zu lassen. Dort haben wir die Gastfreundschaft der Nürnberger genossen. Anschließend haben wir den Abend noch gemütlich ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging es nach einem gemeinsamen Frühstück wieder nach Hause.

Offspringtreffen Nürnberg Gruppenfoto

Autor: Philipp Hees

Der socialindex Business Pro-Account

Beim socialindex handelt es sich laut eigenen Angaben um „[…] die Übersicht der aktivsten Unternehmen auf Facebook, Twitter, Google+, XING und YouTube. Er sorgt für mehr Reichweite, mehr Follower und mehr Business-Kontakte über soziale Medien.“

Diese Aussage galt es für die heco gmbh zu prüfen. Darüber hinaus sollte der Nutzen eines  „Pro-Accounts“ evaluiert werden.

Bisher besitzen wir einen kostenlosen Basis-Account, der in wenigen Minuten eingerichtet war. Er wird im folgenden Ausschnitt abgebildet.

socialindex

Wie man im Bildausschnitt erkennen kann, haben wir unser Facebook-Profil und Twitter-Profil hinzugefügt. Unter einem von uns ausgewählten Hashtag (#edelstahl) werden diese Posts dann im socialindex-Account zusammengeführt.

Mit einem Pro-Account (99 Euro/Monat) hätte man die Möglichkeit mehrere Hashtags auszuwählen. Außerdem werden die eigenen Posts auf Partnerportalen eingebunden. Ein für uns relevantes Partnerportal wäre die „Pressebox„, in der unsere Posts dann unter der Rubrik „Maschinenbau“ zu finden wären.

Trotz dieser genannten Möglichkeiten, haben wir uns gegen einen Pro-Account entschieden, da derzeit noch nicht viele Unternehmen aktiv sind. Unsere Zielgruppe ist ebenfalls wenig bis gar nicht vertreten. Hinzu kommen die jährlichen Kosten von 1188 Euro, die unserer Meinung nach zu hoch sind für die erwartete Resonanz.

Der socialindex befindet sich noch in der Entwicklungsphase, sodass wir das Portal beobachten und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt einen Pro-Account einrichten werden.

Überblick über Edelstahl Rostfrei

Der Begriff Edelstahl bezeichnet Stähle mit einem hohen Reinheitsgrad, deren Eigenschaften durch Hinzulegieren von geeigneten Stahlveredlern verbessert werden können. Im Volksmund wird der Begriff Edelstahl oft für nichtrostenden Stahl verwendet. Ganz korrekt ist das jedoch nicht. Zu den sogenannten Edelstählen gehören nämlich auch die Gruppen Edelbaustahl, Wälzlagerstahl, Schnellarbeitsstahl und Werkzeugstahl, die ganz andere Gebrauchseigenschaften aufweisen als der eigentliche Edelstahl Rostfrei.

Edelstahl Rostfrei kann hingegen als Sammelbegriff für alle nichtrostenden Stähle mit besonderer Beständigkeit gegen chemisch angreifende Stoffe dienen. Das Element mit dem größten Anteil ist Eisen (Fe). Somit handelt es sich um eine Eisenbasislegierung mit einem Mindestlegierungsanteil von 10,5% Chrom (Cr) und einem Massenanteil von höchstens 1,2% Kohlenstoff (C). Der Bestandteil Chrom ist hauptverantwortlich für die Beständigkeit gegen Korrosion. Ursache hierfür ist eine chromreiche Metalloxidschicht (Passivschicht), die als Barriere zwischen der Legierung und dem umgebenden Medium fungiert. Im Falle einer Beschädigung stellt sie sich unter dem Einfluss von Sauerstoff selbstständig wieder her.

Werkstoffe

Der Kohlenstoffanteil muss möglichst gering gehalten oder durch Stabilisierungselemente wie Titan (Ti) oder Niob (Nb) gebunden werden, weil Chrom ein starker Karbidbildner ist.

Chromkarbidbildung:
Darunter versteht man die Reaktion von Chrom mit Kohlenstoff. Im Gefüge des Edelstahls entstehen somit chromarme Zonen, die nicht mehr korrosionsstabil sind.

Höhere Chromgehalte und der Zusatz weiterer Legierungsbestandteile wie Nickel (Ni), Molybdän (Mo), Mangan (Mn) oder Kupfer (Cu) verbessern die Korrosionsstabilität, verändern aber auch die mechanischen Eigenschaften.
So kann Edelstahl Rostfrei auf spezielle Anforderungen abgestimmt werden. Heutzutage sind mehr als 120 verschiedene Sorten Edelstahl Rostfrei in Gebrauch.

Edelstähle werden aufgrund ihres Gefüges in folgende Gruppen eingeteilt:

  1. Ferritische Güten (Salpetersäureindustrie, Automobilbau)
    Sie sind magnetisch und schweißbar, jedoch nicht härtbar und wenig korrosionsbeständig.
  2. Martensitische Güten (Messer, Rasierklingen, Scheren, Turbinenbau)
    Diese Güten sind magnetisch und weisen speziell im vergüteten (Wärmebehandlung) Zustand eine sehr hohe Festigkeit auf, die mit steigendem Kohlenstoffgehalt noch weiter zunimmt.
  3. Austenitische Güten (chemische Industrie und Nahrungsmittelindustrie)
    Sie bieten eine sehr gute Kombination aus Verarbeitbarkeit, mechanischen Eigenschaften sowie einer hohen Säure- und Korrosionsbeständigkeit. Somit sind die austenitischen Güten die bei Weitem am häufigsten verwendete Gruppe.
  4. Austenitisch-ferritische Güten/ Duplex-Stähle (Offshore-Technik)
    Es handelt sich um ein Mischgefüge aus Austenit und Ferrit mit einer guten Festigkeit und hoher Korrosionsbeständigkeit mit zunehmender Bedeutung und Verwendung.
Gefüge     Hauptlegierungsbestandteile
  1. ferritisch
Chrom (Cr)
  1. martensitisch
Chrom (Cr), Kohlenstoff (C) oder Nickel (Ni)
  1. austenitisch
Chrom (Cr), Nickel (Ni), Molybdän (Mo)
  1. austenitisch-ferritisch
Chrom (Cr), Nickel (Ni), Molybdän (Mo)(höhere Chrom- und niedrigere Nickel-Gehalte als bei den austenitischen Stählen)

Übersicht austenitischer Edelstähle Rostfrei (heco Lagerstandard):

V2A

Eigenschaften

1.4301

1.4307

1.4541

Gefüge

austenitischer
Chrom-Nickel-Stahl

austenitischer
Chrom-Nickel-Stahl

austenitischer Chrom-Nickel-Stahl mit Titan

Hitzebeständigkeit

bis zu 500°C

bis zu 600°C

bis zu 850°C

Korrosion

gut

gut

gut

Schmiedbarkeit

gut

gut

mittel

Schweißeignung

ausgezeichnet

ausgezeichnet

ausgezeichnet

V4A

Eigenschaften

1.4571

1.4404

1.4828

Gefüge

austenitischer
Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl
mit Titan

austenitischer
Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl

austenitischer Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl mit Silizium

Hitzebeständigkeit

bis zu 700°C

bis zu 700°C

800 bis 1.000°C

Korrosion

sehr gut

sehr gut

niedrig

Schmiedbarkeit

gut

gut

gut

Schweißeignung

ausgezeichnet

ausgezeichnet

gut

Was bedeutet V2A bzw. V4A und worin besteht der Unterschied?

Im Jahr 1912 fanden erstmals Versuche statt, die durch eine genau dosierte Wärmebehandlung einer Chrom-Nickel-Verbindung ein Optimum an Korrosionsbeständigkeit und zugleich guten mechanischen Eigenschaften erzielten.

Die beiden aus V für Versuch und A für Austenit gebildeten Bezeichnungen V2A und V4A standen für Chrom-Nickel- bzw. Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl und werden bis heute als Synonyme für Edelstahl Rostfrei verwendet.

Der Unterschied besteht also in dem Vorhandensein bzw. Fehlen des Legierungsbestandteils Molybdän.

Autor: Frederik Zergon & Pascal Naiel

heco & Social Media – Wer? Wie? Warum?

Mit diesem Beitrag möchten wir vorstellen, wer genau die Blogeinträge erstellt, wer die YouTube-Videos dreht und wer in Facebook postet. Dafür zuständig ist die Social Media Gruppe, auch unter dem Begriff Social Media Task Force bekannt. Sie besteht derzeit aus 16 Mitgliedern, die aus allen Abteilungen der Firma heco stammen. Genauer gesagt sind es die jüngeren Mitarbeiter, die auch in der Offspring aktiv sind, verstärkt durch einzelne Mitarbeiter der IT-Abteilung.

Social Media Gruppe

Warum sind Mitglieder aus verschiedenen Abteilungen in dieser Gruppe? Und warum sind dies vor allem jüngere Mitarbeiter?

Der Grund ist die Vertrautheit der Digital Natives mit den „neuen“ Medien und Kanälen. Die Mitglieder aus der IT stehen zusätzlich noch als Berater und zur technischen Unterstützung zur Seite. So lässt sich das Fachwissen aus verschiedenen Abteilungen kombinieren und zusammenführen. Außerdem stellt dies eine Möglichkeit für jüngere Mitarbeiter dar, Erfahrung außerhalb des gewöhnlichen Arbeitsalltags zu sammeln und sich in anderen Bereichen einzubringen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass hierdurch auch weniger überzeugte Mitarbeiter in jeder Abteilung einen entsprechenden Ansprechpartner haben.

Social Media ist das Projekt, an dem so viele Abteilungen beteiligt sind wie bei keinem anderen Projekt bei der heco gmbh. Es wird außerdem aktiv von der Geschäftsleitung gefördert. Zu seiner Umsetzung muss keine private Zeit aufgewendet werden und das Ganze wird als vollwertige Arbeit von allen Mitarbeitern anerkannt.

Seit wann ist die Gruppe aktiv und wie ist sie entstanden?

Der Vorschlag, in Social Media aktiv zu werden, wurde zu gleicher Zeit von der Leitung der IT-Abteilung und von der Offspring-Leitung an die Geschäftsführung herangetragen. Die IT übernahm daraufhin die organisatorische Führung und setzte vor zwei Jahren das erste Treffen an.

Wie organisieren sich die 16 Mitglieder?

Alle drei Wochen findet ein Meeting mit sämtlichen Mitgliedern statt, in dem der aktuelle Stand der einzelnen Aufgaben vor der Gruppe präsentiert und diskutiert wird. Während der drei Wochen zwischen den Meetings wird in Kleingruppen gearbeitet, die selbstorganisiert sind.

Neue Inhalte werden von den einzelnen Mitgliedern der Gruppe vorgeschlagen oder von den Fachabteilungen angeregt. Die Ergebnisse werden von den entsprechenden Fachabteilungen Korrektur gelesen. Die eigentliche Veröffentlichung findet nach Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten in Eigenverantwortung statt.

Meeting

Auf welchen Social Media Plattformen ist die heco gmbh präsent? Und mit welchen Inhalten?

  • YouTube: Mitarbeiter-Interviews, Montage-Videos, Website Tutorials
  • Twitter: Informationspolitik -> Einbindung ins Intranet und in die Website
  • Facebook: Zusammenführung aller Plattformen, Kommunikationskanal mit dem Kunden
  • Blog: Fachartikel der einzelnen Abteilungen mit individuellen Erfahrungsberichten, „Das Edelstahlmagazin für Mehrwisser“

Welche Ziele verfolgt die Gruppe?

In der Branche der Rohre und Rohrverbindungsteile aus Edelstahl stellt die heco gmbh in diesem Bereich sicherlich eine Art Vorreiter dar. Zur Unternehmensphilosophie gehört ein modernes und transparentes Auftreten. Diese Philosophie wird unter anderem durch die Arbeit mit Social Media verwirklicht. Weitere Ziele sind der Dialog mit dem Kunden auf Augenhöhe, genauer gesagt sollen dem Kunden zusätzliche Kontakt- und Informationsmöglichkeiten geboten werden. Mithilfe der Social Media Kanäle werden Inhalte über den klassischen geschäftlichen Bereich hinaus vermittelt. Auch für potenzielle Mitarbeiter soll dies ein Anreiz sein und ihr Interesse wecken. Ebenso soll damit das Bild eines attraktiven Arbeitgebers für bestehende sowie zukünftige Mitarbeiter vervollständigt werden. Auch die Tatsache, dass die Präsenz in Social Media Kanälen sich positiv auf das Ranking in Google auswirkt, kommt der heco gmbh natürlich zugute.

Wie werden die Kunden und übrigen Mitarbeiter über die Ergebnisse der Social Media Gruppe informiert?

Die Gruppe informiert permanent sämtliche Mitarbeiter über aktuelle Aufgaben und Fortschritte. Kurze Video-Zusammenfassungen im Intranet komplettieren die interne Informationspolitik. Die Kunden haben eine Info-Broschüre erhalten, in der sämtliche Präsenzen und deren Nutzen für den Kunden vorgestellt werden. Sie entstand aus dem Gedanken, dass nur derjenige in Social Media erfolgreich sein kann, der seine Kunden auch über die Aktivitäten informiert. Zukünftig wird in der E-Mail-Signatur aller Mitarbeiter ein Hinweis auf die Social Media Präsenzen zu finden sein. Des Weiteren wird auf der Homepage auf die einzelnen Social Media Kanäle aufmerksam gemacht.

Wie hält sich die Gruppe auf dem aktuellen Stand?

Regelmäßig nehmen mehrere Mitglieder an Social Media Events wie zum Beispiel der Social Media Night in Stuttgart oder dem Pro Circle teil. So bilden sich die Mitglieder permanent weiter.

Autoren: Martin Edelmann

Gewindearten – nicht alle im Gewinde dichtend!

In diesem Blogeintrag werden die folgenden drei Gewindearten betrachtet:

  1. Withworth-Rohrgewinde nach DIN EN 10226 (alt: DIN ISO 2999)
    Rp = Innengewinde zylindrisch
    R   = Außengewinde kegelig
    -> im Gewinde dichtend!
  2. Withworth-Rohrgewinde nach DIN / ISO 228
    G = Innengewinde zylindrisch
    G = Außengewinde zylindrisch
    -> nicht im Gewinde dichtend!
  3. Amerikanisches kegeliges Rohrgewinde nach ANSI / ASME
    NPT = Innengewinde kegelig
    NPT = Außengewinde kegelig
    -> im Gewinde dichtend!

Wichtig ist, dass nicht alle Gewindearten miteinander kompatibel sind.
Doch welche dürfen bzw. können miteinander verschraubt werden?

1. Withworth-Rohrgewinde nach DIN 2999
Das kegelige R-Außengewinde lässt sich bis zum Nenndurchmesser in das zylindrische Rp-Innengewinde per Hand einschrauben. Durch weiteren Kraftanzug mittels Werkzeug werden die Gewinde formschlüssig ineinander verspannt und wirken so metallisch dichtend. Zusätzlich wird eine Verschraubung mit Zuhilfenahme eines geeigneten Dichtmittels wie Hanf oder Teflonband versehen, um verbleibende Spalte zu füllen.
Das folgende Video zeigt das Einschrauben per Hand:

Einige Fittings nach DIN EN 10226 (alt: DIN ISO 2999):

Doppelnippel Stopfen Verschraubung

Von links nach rechts: Rohrdoppelnippel, 6-Kant-Stopfen, Verschraubung

Das kegelige R-Außengewinde nach DIN EN 10226 kann mit einem DIN/ISO 228 zylindrischen G-Innengewinde verschraubt werden, da das Rp-Innengewinde die gleichen Nennmaße für die Gewindedurchmesser wie das zylindrische Innengewinde nach DIN/ISO 228 hat.

DIN/ISO 228 G-zylindrisches Außengewinde und DIN EN 10226 Rp-zylindrisches Innengewinde sind nicht kompatibel, da das Innengewinde zu eng sein kann.

2. Withworth-Rohrgewinde nach DIN/ISO 228
Dieses Gewinde dient hauptsächlich zur mechanischen Verbindung von Fittings und Armaturen. Eine Abdichtung der Verbindung geschieht durch das Gegeneinanderpressen zweier Dichtflächen außerhalb der Gewinde und durch Zwischenlegen einer geeigneten Dichtung. Das folgende Video verdeutlicht dies:

Einige Fittings nach DIN/ISO 228:
Nippel Verschraubung Muffe

Von links nach rechts: Rohrnippel, Verschlussschraube, 6-Kant-Mutter

3. Amerikanisches kegeliges Rohrgewinde nach ANSI / ASME
Das kegelige NPT- Außengewinde ist mit einem kegeligen NPT- Innengewinde kompatibel. Da sowohl Innen-als auch Außengewinde kegelig sind, tragen mehr Gewindegänge zur Abdichtung bei. Zusätzlich wird eine solche Verschraubung mit geeigneten Dichtmitteln wie Teflonband oder Hanf versehen, um verbleibende Spalte zu füllen.

Einige Fittings nach ANSI / ASME:
Anschweißnippel Doppelnippel Muffe

Von links nach rechts: Anschweißnippel, Doppelnippel, Muffe

Autoren: Giuseppina Esposito & Elvir Hodžič

Offspring

Offspring- Wir, junge Mitarbeiter gestalten die heco!

„Auch meine Meinung ist wichtig.“

Ich dachte das ist eine Aussage, die von vielen Unternehmen getätigt wird. Doch bei der heco wird darauf Wert gelegt!

Als ich das erste Mal von der Offspring hörte, war ich überrascht, dass es so eine Gemeinschaft innerhalb eines Unternehmens gibt. Alle Mitarbeiter unter 25 Jahren können Mitglied werden. Das Ziel der Offspring ist es die Interessen der jungen Mitarbeiter zu vertreten. Wir treffen uns einmal im Jahr, um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Diese Möglichkeit nutzen wir um:

  • Probleme zu besprechen
  • neue Ideen in die Geschäftsprozesse einzubringen
  • den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken

Außerdem nutzen wir Facebook, um uns untereinander auszutauschen. Besonders hilfreich für meinen Start war, dass mir eine Patin zur Seite gestellt wurde. Sie war meine Ansprechpartnerin in allen Bereichen und erleichterte mir dadurch den Einstieg in die Firma. Für mich ist die Offspring ein rundum gelungenes Konzept, welche mir besonders in der Anfangszeit geholfen hat und bisher einige positive Erneuerungen im Unternehmen bewirkt hat.
Offspring

 

Autor: Claus Bauer

Social Media Night am 09.01.2013 im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart

Mercedes Benz Museum Stuttgart

Vorgestern fand die erste Social Media Night des Social Media Club Stuttgart (SMCST) im Jahr 2013 statt. Wie immer war als Veranstaltungsort das Mercedes-Benz-Museum gewählt worden. Die Räumlichkeiten des Mercedes-Benz-Museums bieten zwar ein ganz besonderes Flair, eignen sich aber meines Erachtens weiterhin nicht optimal für Vorträge. Leider war die Veranstaltung im Oktober auf dem Campus der IBM Deutschlandzentrale in Ehningen eine einmalige Sonderaktion, denn schon allein die Sichtbarkeit der Präsentationsleinwand war dort deutlich besser, da sie auf einem erhöhten Podest Platz fand. Der SMCST hat aber dieses Mal versucht durch eine Leinwand links neben den Besuchersitzplätzen für eine Besserung zu sorgen. Da aber auch diese nicht in ausreichender Höhe stand, war auch hier die Sicht aus der Mitte der Sitzplätze stark eingeschränkt.

Social Media Night

Nach der obligatorischen Einführung durch Herrn Markus Besch, dem Organisator vom SMCST, wurde kurz ein aktuelles Thema eingeschoben: „Abmahnung wegen Vorschaubilder“. Hierzu wurde kurz der RA Dr. Carsten Ulbricht, seines Zeichens Experte für Recht im Social Media-Bereich und gern gesehener Redner auf den Social Media Nights, ans Rednerpult gebeten, um ein paar Fakten zu dem Thema loszuwerden. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch sein aktueller Blogeintrag „Social Media Sharing Policy – Richtlinien für mehr Rechtssicherheit beim Teilen auf Facebook, Google+ & Co“. Wichtig ist meines Erachtens aber bei dem Thema, dass es bei den Millionen von bereits vorhandenen Vorschaubildern im Netz jetzt eine erste Abmahnung gab, zu der es ja auch noch keine gerichtliche Entscheidung gibt. Die hohe Aufmerksamkeit zu diesem Thema im Netz ist also (noch) unbegründet. Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich hier aber wohl, das Thema im Auge zu behalten.

Anschließend trat für den ersten Vortrag des Abends „Der WIRRklichkeitsraum oder Warum Top-Manager ihr Social Media Know-How von ihren 14-jährigen Töchtern beziehen“ Dr. Torsten Ambs, Inhaber von Mind Store Marketing und Dozent der Akademie der media Stuttgart, ans Rednerpult. Mit Maschinengewehr-artigem Tempo bombardierte er das Publikum mit größtenteils eher auf Witz ausgelegten Folien im 10-Sekunden-Takt:

Torsten Ambs Folie

Während des Vortrags bekam man auf durchaus witzige Art Buzzwords und Neologismen wie „Waldorfisierungsprozesse“ und „Car Cocooning“ sowie Aussagen wie „Seit Twitter ist Fernsehen auch nur noch ein Hörspiel“ und „Der bis-30-Jährige kennt sich mit der Playstation besser aus als mit Frauen“ um die Ohren geschmissen.

Die hervorstechendsten Informationen des Vortrags aus meiner Sicht: Emotionale Allianzen sind mittlerweile wertvoller als strategische Allianzen (Beispiel: Car2Go) und die von mir als „Fazit“ des Vortrags interpretierte Schlussaussage auf der letzten Folie „Der beste Zeitpunkt etwas zu ändern ist jetzt.“ Zwischendrin gab es eine Fülle von Erkenntnissen, die man vermutlich erst beim zwei- bis dreimaligen Anschauen der Vortragsaufzeichnung (hoffentlich bald auf dem YouTube-Kanal des SMCST verfügbar) herausfiltern und zusammenfassen kann.

Alexander Broj

Als zweiter Redner trat nun Alexander Broj, IBM-Mitarbeiter im Bereich Strategieberatung Social Business, vor das nun sichtlich erschöpfte Publikum. Leider konnte dieser mit seiner Flash-basierten Präsentation der Ergebnisse einer IBM-CEO-Studie mit dem Titel „Führen durch Vernetzung“ nicht wirklich überzeugen, da die Erkenntnisse aus der Studie zwischen den vielen Videoclips über die neue Geschäftsstrategie von IBM zu großen Teilen untergingen. Ein paar wichtige Botschaften konnte ich aber trotzdem herausziehen: „Mitarbeiter sind DIE Markenbotschafter und jeder KUNDE ist Markenbotschafter“ und „Rationalisierung war gestern, Social Media schöpft intellektuelle Effizienz-Potenziale“. Die Prognose „Interaktion zwischen Kunden und Unternehmen über Social Media wird von 7% in 2012 auf 57% in 2-3 Jahren steigen“ halte ich aber trotzdem für sehr gewagt, insbesondere da Social Business im B2B-Bereich erst sehr langsam in Fahrt kommt.

Alles in Allem muss ich sagen, dass sich dieses Mal die Fahrt nach Stuttgart nicht so sehr gelohnt hat wie sonst auf den Social Media Nights des SMCST, da die Inhalte beim ersten Redner aufgrund der Geschwindigkeit nur schwer herauszufiltern waren und beim zweiten Redner zwischen den vielen Marketing-Botschaften nur rar gesät waren. Gerade deshalb freue ich mich aber schon auf die Videoaufzeichnungen insbesondere des ersten Vortrags, da hier mit der Möglichkeit auf die Pause-Taste zu drücken vermutlich noch einiges an Informationen herauszufiltern sind.

Die nächste Social Media Night beschäftigt sich mit dem Thema „Social Media Monitoring und Analytics“ und enthält 2 Impulsvorträge zu „Social Media Monitoring“ und „Social Media Analytics“, die auch die Unterschiede zwischen den beiden Themen klar machen sollen, sowie jeweils 3 Kurzpräsentationen führender und regionaler Anbieter von entsprechenden Softwarelösungen.

Intrahandelsstatistik – Teil IV

Verschiedene Meinungen

Alena Siems (Zentrale Sachbearbeitung):
Oberflächlich gesehen kann man zu der Meinung kommen, dass die monatliche Intrastat-Meldung an sich lediglich ein Arbeitsaufwand ist, von dem unser Unternehmen keinen Nutzen hat. Wenn man aber nun bedenkt, dass die Intrastat-Meldungen aller Unternehmen in das BIP einfließen, wird erst sichtbar, wie wichtig sie für unser Wirtschaftssystem sind. Die Politik kann über die Intrahandelsstatistik erkennen, welche Länder wichtige Handelspartner sind, und somit die Beziehung zu ihnen verbessern. Hierdurch haben auch wir als deutsches Unternehmen einen Vorteil, da nun Firmen in jenen Ländern bevorzugt in Deutschland einkaufen.

Uli Armbruster (Leitung der Abteilung IT):
Aus der Sicht unserer EDV wäre es wünschenswert, wenn das Statistische Bundesamt eine Schnittstelle zur Verfügung stellen würde, die man ansprechen kann, um die Daten korrekt und vollständig zu liefern. Darüber hinaus wäre ein Nachschlagewerk hilfreich, das die im Arbeitsalltag gängigen Probleme und Unklarheiten samt Lösungen aufführt (vgl. die genannten offenen Punkte aus dem vorherigen Blogeintrag).

Autorin: Alena Siems