Offspring 2014 – gute Mischung aus Infos und Action

Im Herbst fand wieder unser alljährliches Offspring-Treffen statt. Für mich war es das erste Treffen, da ich meine Ausbildung bei heco erst im vergangenen September begonnen habe.

Zu Beginn trafen wir uns in unserem Firmengebäude, wo uns die ehemaligen Offspring-Organisatoren Sarah Höger (Zentrale) und Timo Gabelmann (Export) über ihren Start und vor allem über ihre berufliche Entwicklung bei heco berichteten. Es war abwechslungsreich gestaltet, da wir die beiden mit Fragen löchern konnten. Unter anderem war es uns wichtig, zu wissen, wie sie zu heco gekommen sind, welchen Ausbildungsgang sie genau gemacht haben oder wie die Exportabteilung von Timo Gabelmann entstanden ist.

Anschließend ging es dann los mit dem „Actionprogramm“, das in Karlsruhe in der Laserbase startete. Beim Lasertec war besonders unsere Kondition gefragt. Aber auch die Geschicklichkeit und das Zusammenspiel im Team waren wichtig. Wir spielten zum ersten Mal Lasertec und waren uns einig, dass es zwar sehr anstrengend war, uns aber viel Spaß gemacht hat.

Um noch einmal Kräfte zu sammeln, kam uns die anstehende Autofahrt in die Kletterhalle nach Baden-Baden gerade recht. Diese stand als Nächstes auf unserem Programm.

Das Klettern bot mir die ideale Möglichkeit, meine Kollegen besser kennenzulernen und Vertrauen zu ihnen zu fassen, da es beim Klettern auf das Zusammenspiel ankommt.

Offspring-Treffen2014

Nach einer kurzen Erholungspause fuhren wir in die Jugendherberge Baden-Baden, wo wir erst einmal eingecheckt und unsere Zimmer bezogen haben. Anschließend machten wir uns startklar, um den Abend bei einem gemütlichen Essen im Steakhouse ausklingen zu lassen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns in einem Tagungsraum der Jugendherberge zu unserer Besprechung, die von den neuen Offspring-Organisatoren Alena Siems (Zentrale) und Claus Bauer (Verkauf) vorbereitet worden war. Wir starteten mit einer Vorstellungsrunde, in der ich auch private Seiten meiner Kollegen kennenlernen durfte. Unter anderem haben wir Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung der heco gmbh sowie Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung erhalten.

Claus Bauer erzählte von seiner Weiterbildung zum Technischen Fachwirt, was ich sehr interessant fand, da ich mir auch vorstellen könnte, nach meiner Ausbildung noch eine Weiterbildung zu machen. Natürlich mussten wir uns auch hier mit Fragen nicht zurückhalten und so kam zum Beispiel die Frage auf, warum er sich für eine Weiterbildung entschieden hat.

Auch das Thema Patenschaft bei heco wurde noch einmal erklärt. Denn jeder neue Auszubildende bekommt einen Paten von der Offspring zur Seite gestellt, der ihm den Einstieg erleichtert. So steht er beispielsweise für Fragen bereit und macht den Auszubildenden mit Unternehmensabläufen und Mitarbeitern vertraut. In diesem Zusammenhang haben wir uns überlegt, dass es toll wäre, wenn es auch eine Broschüre für alle Einsteiger bei heco geben würde, in der man alle wichtigen Informationen für den Start auf einen Blick sehen könnte. Somit haben wir beschlossen, diese Broschüre in Angriff zu nehmen.

Chiara Lippi

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Interview mit einem Schüler des Berufsförderungswerks Schömberg

In welchem Kontext fand Dein Praktikum statt?
Über eine Umschulung, die ich derzeit im Berufsförderungswerk Schömberg absolviere. In diesem Rahmen ist ein 3-monatiges Praktikum zu absolvieren, welches ich im Zeitraum vom 3. Februar bis 2. Mai 2014 in der IT durchlaufen habe.

IT-Praktikant

Wie bist Du auf uns gekommen?
Nach langer und sehr enttäuschender Suche nach einem Praktikumsplatz wurde ich von meinem Betreuer auf die Firma heco aufmerksam gemacht, mit der das Berufsförderungswerk schon länger erfolgreich zusammenarbeitet. Auf meine Bewerbung bekam ich innerhalb eines Tages eine Einladung zum Bewerbungsgespräch und wurde dann auch sofort genommen.

Wie würdest Du Deinen Arbeitsplatz bewerten?
Sehr positiv. Ich bekam einen eigenen Computer mit leistungsstarker Hardware. Sogar eine duale Anzeige mit zwei großen 24“-Monitoren war dabei. Hinzu kam ein Telefon mit eigener Durchwahl. Bei einem aufgetretenen Hardwareproblem wurde mir sofort ohne Wenn und Aber ein Ersatzgerät bereitgestellt. Besonders angenehm fand ich das ruhige Büro mit großer Arbeitsfläche, das ich nur mit meinem Ansprechpartner in der Administration teilte. Lautes Großraumbüro – Fehlanzeige!

Wie sind Deine Arbeitsergebnisse verwertet worden?
Was mir an diesem Praktikum besonders gefallen hat und für mich persönlich sehr wichtig war, ist, dass ich von Anfang an wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt wurde. Es gab keine Testaufgaben zum Zeitvertreib oder Ähnliches, deren Ergebnisse dann verworfen wurden. Stattdessen erhielt ich Aufträge, deren Ergebnisse in Projekte und das Tagesgeschäft einflossen. Der IT-Leiter handhabte das so, dass er mich direkt ins kalte Wasser warf, womit ich gut zurechtkam. Ich wurde nicht nur in der IT, sondern von allen Mitarbeitern der Firma freundlich aufgenommen und man kam mir mit viel Vertrauen entgegen.

Konntest Du Dein theoretisches Wissen praxisrelevant vertiefen?
Ich würde es so formulieren: Den Einstieg zu vielen Themen hatte ich bereits durch die Theorie aus der Schule. Jedoch lässt sich das Wissen nicht ohne weitere Einarbeitung anwenden, d. h., ich musste immer noch zur Erledigung meiner Arbeit im Internet recherchieren oder bei meinen Ansprechpartnern nachfragen. Mir wurden auch immer wieder Bücher, Fachzeitschriften, Online-Quellen oder Videos genannt, welche die benötigten Informationen enthielten. Generell hat mir das Praktikum unheimlich viel gebracht und ich freue mich, dass mir auch gleich eine Stelle für meine Abschlussarbeit angeboten wurde.

Ahmed Batinli

Mein Praxissemester während des BWL-Studiums

Nach meinem Abitur im Jahr 2012 stellte sich für mich die Frage nach dem Berufsweg. Meine Interessen bewegten sich in Richtung Wirtschaft und so entschied ich mich für ein BWL-Studium. Zu solch einem Studium gehört auch eine Praxisphase, in der man Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln soll. Ich bewarb mich bei verschiedenen Unternehmen und wurde schließlich zu einem Vorstellungsgespräch bei der heco eingeladen. Zu meiner Freude bekam ich eine Zusage und konnte das Praktikum am 7. Januar 2014 beginnen.

Die erste Woche verbrachte ich im Lager, wo ich an Hand von Richtscheinen die Ware für die Kunden kommissionierte und verpackte. Dabei wurde ich mit den verschiedenen Artikeln vertraut gemacht. Nach dieser kurzen Woche und mit den erlangten Grundkenntnissen ging es in die Marketing-Abteilung. Mir wurden direkt Aufgaben zugeteilt, wie zum Beispiel die Freistellung von Produkt-Fotos für einen Prospekt. Es war interessant zu sehen, wie viel Arbeit eigentlich dahintersteckt. Als ungeübter Photoshop-Anwender brauchte ich mehrere Stunden, bis ich ein einziges Foto soweit bearbeitet hatte, dass es tatsächlich prospekttauglich war. Ich lernte, wie wichtig Geduld sein kann. Ehe ich mich versah, war auch die zweite Woche vorbei.

Alexander_Rose

 

Gegen Ende Januar bekam ich dann einen Einblick in die Zentrale. Nach einer kurzen Einlernphase konnte ich das meiste selbstständig erledigen. Ich unterstütze die Abteilung bei der Kontrolle und Buchung der Lieferantenrechnungen, der Zeugniskontrolle und deren Archivierung. Die Zeit in der Zentrale schien wie im Flug zu vergehen. Im März kam ich schließlich in den Ver- und Einkauf.

Im Verkauf wurde ich in die Auftragsverwaltung eingelernt und durfte Aufträge bearbeiten. Begeistert hat mich die Arbeit im Einkauf. Dies rührte daher, dass ich selbst Bestellungen tätigen, Bestellungen überprüfen und die Lieferanten telefonisch kontaktieren konnte. Des Weiteren wickelte ich Produktionsaufträge mit der hauseigenen Fertigung ab. Mir wurde das Vertrauen entgegengebracht, die Dinge eigenständig zu erledigen – besser konnte es kaum laufen.

Das Aktualisieren und Bearbeiten des Inhalts für das heco Wiki (Wissensdatenbank des Unternehmens) gehörte ebenso zu meinen Aufgaben.

Mein persönliches Fazit: Ich hatte in allen Abteilungen wahnsinnig viel Spaß. Ausschlaggebend waren vor allem die Zwischenmenschlichkeit und die Hilfsbereitschaft von allen Seiten. Ich brauchte mich zu keiner Sekunde scheuen Fragen zu stellen. Dass ich selbstständig arbeiten durfte, steigerte das Empfinden, mich nicht „nur“ als Praktikant zu fühlen, sondern als Mitarbeiter der Firma. Während des Praktikums habe ich sehr viele Dinge gelernt und ich wäre gerne noch länger geblieben, da ich sehr gerne hier gearbeitet habe.

Autor: Alexander Rose

Einmal Praxiserfahrung und zurück

Ein- bis zweimal in der Woche unterstütze ich als Werkstudentin die Marketing-Abteilung der heco gmbh. Das bietet mir eine gute Gelegenheit, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln und mein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden.

Kathrin Funk

Die Aufgaben, die ich erledige, sind vielfältig und abwechslungsreich. Ob es darum geht, den wöchentlichen Newsletter an neue Kunden zu verschicken oder die Kollegen bei der Konzeption und der Umsetzung der Mailingaktionen zu unterstützen – es kommt keine Langeweile auf. Mein Hauptaufgabenbereich betrifft die sozialen Medien, insbesondere Facebook, die im Unternehmen einen hohen Stellenwert einnehmen. Dabei werte ich kontinuierlich die Fanpage aus und verfasse redaktionelle Texte, wozu ich regelmäßig Interviews mit Kollegen führe. Schön ist, diese dadurch besser kennenzulernen. Besonders gut finde ich außerdem, dass ich die Texte völlig frei schreiben kann und meine Vorschläge meist genau so übernommen und veröffentlicht werden.

Das bisherige Highlight meiner Zeit hier war es, den Anrufbeantworter der Firma in Eigenregie zu überarbeiten. In Zusammenarbeit mit einer Sprecherin und einem Tonstudio entstanden die Texte für jede der vier Niederlassungen sowie für das Stammhaus. Auch bei den anderen Aufgaben, die ich erledige, wird mir seitens der Kollegen und Vorgesetzten Vertrauen entgegengebracht. Es verschafft mir Selbstvertrauen, dass ich meine Aufgaben eigenverantwortlich und ganz nach meinen Vorstellungen erledigen kann. Dadurch habe ich mich von Anfang an wohl und als vollwertige Mitarbeiterin akzeptiert gefühlt. Der eigene Arbeitsplatz ist dabei das Tüpfelchen auf dem „i“. Die flexiblen Arbeitstage und auch -zeiten lassen sich prima mit meinem Studium kombinieren, was für mich sehr wichtig ist. In Absprache mit meinen Kollegen kann ich ganz so, wie es sich mit meinem Stundenplan vereinbaren lässt, zur Arbeit kommen.

Nicht nur im Arbeitsalltag bietet sich mir die Gelegenheit, mich immer wieder weiterzubilden. Zusammen mit Kollegen habe ich einmal im Monat die Chance, die „Social Media Night“ im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart zu besuchen, bei welcher aktuelle Beispiele und Trends aus dem Bereich Web 2.0 vorgestellt werden. Spannend war für mich außerdem der Besuch der Messe „mailingtage“ in Nürnberg, auf der ich die vielfältigen Möglichkeiten des modernen Dialogmarketings kennenlernen konnte.

Die heco kann also nicht nur mit spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben aus den verschiedenen Bereichen des Marketings punkten. Das angenehme Arbeitsklima und die große Flexibilität haben mich außerdem in den letzten 1 ½ Jahren überzeugt und mir eine schöne Zeit hier bereitet.

Autorin: Kathrin Funk