heco & Social Media – Wer? Wie? Warum?

Mit diesem Beitrag möchten wir vorstellen, wer genau die Blogeinträge erstellt, wer die YouTube-Videos dreht und wer in Facebook postet. Dafür zuständig ist die Social Media Gruppe, auch unter dem Begriff Social Media Task Force bekannt. Sie besteht derzeit aus 16 Mitgliedern, die aus allen Abteilungen der Firma heco stammen. Genauer gesagt sind es die jüngeren Mitarbeiter, die auch in der Offspring aktiv sind, verstärkt durch einzelne Mitarbeiter der IT-Abteilung.

Social Media Gruppe

Warum sind Mitglieder aus verschiedenen Abteilungen in dieser Gruppe? Und warum sind dies vor allem jüngere Mitarbeiter?

Der Grund ist die Vertrautheit der Digital Natives mit den „neuen“ Medien und Kanälen. Die Mitglieder aus der IT stehen zusätzlich noch als Berater und zur technischen Unterstützung zur Seite. So lässt sich das Fachwissen aus verschiedenen Abteilungen kombinieren und zusammenführen. Außerdem stellt dies eine Möglichkeit für jüngere Mitarbeiter dar, Erfahrung außerhalb des gewöhnlichen Arbeitsalltags zu sammeln und sich in anderen Bereichen einzubringen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass hierdurch auch weniger überzeugte Mitarbeiter in jeder Abteilung einen entsprechenden Ansprechpartner haben.

Social Media ist das Projekt, an dem so viele Abteilungen beteiligt sind wie bei keinem anderen Projekt bei der heco gmbh. Es wird außerdem aktiv von der Geschäftsleitung gefördert. Zu seiner Umsetzung muss keine private Zeit aufgewendet werden und das Ganze wird als vollwertige Arbeit von allen Mitarbeitern anerkannt.

Seit wann ist die Gruppe aktiv und wie ist sie entstanden?

Der Vorschlag, in Social Media aktiv zu werden, wurde zu gleicher Zeit von der Leitung der IT-Abteilung und von der Offspring-Leitung an die Geschäftsführung herangetragen. Die IT übernahm daraufhin die organisatorische Führung und setzte vor zwei Jahren das erste Treffen an.

Wie organisieren sich die 16 Mitglieder?

Alle drei Wochen findet ein Meeting mit sämtlichen Mitgliedern statt, in dem der aktuelle Stand der einzelnen Aufgaben vor der Gruppe präsentiert und diskutiert wird. Während der drei Wochen zwischen den Meetings wird in Kleingruppen gearbeitet, die selbstorganisiert sind.

Neue Inhalte werden von den einzelnen Mitgliedern der Gruppe vorgeschlagen oder von den Fachabteilungen angeregt. Die Ergebnisse werden von den entsprechenden Fachabteilungen Korrektur gelesen. Die eigentliche Veröffentlichung findet nach Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten in Eigenverantwortung statt.

Meeting

Auf welchen Social Media Plattformen ist die heco gmbh präsent? Und mit welchen Inhalten?

  • YouTube: Mitarbeiter-Interviews, Montage-Videos, Website Tutorials
  • Twitter: Informationspolitik -> Einbindung ins Intranet und in die Website
  • Facebook: Zusammenführung aller Plattformen, Kommunikationskanal mit dem Kunden
  • Blog: Fachartikel der einzelnen Abteilungen mit individuellen Erfahrungsberichten, „Das Edelstahlmagazin für Mehrwisser“

Welche Ziele verfolgt die Gruppe?

In der Branche der Rohre und Rohrverbindungsteile aus Edelstahl stellt die heco gmbh in diesem Bereich sicherlich eine Art Vorreiter dar. Zur Unternehmensphilosophie gehört ein modernes und transparentes Auftreten. Diese Philosophie wird unter anderem durch die Arbeit mit Social Media verwirklicht. Weitere Ziele sind der Dialog mit dem Kunden auf Augenhöhe, genauer gesagt sollen dem Kunden zusätzliche Kontakt- und Informationsmöglichkeiten geboten werden. Mithilfe der Social Media Kanäle werden Inhalte über den klassischen geschäftlichen Bereich hinaus vermittelt. Auch für potenzielle Mitarbeiter soll dies ein Anreiz sein und ihr Interesse wecken. Ebenso soll damit das Bild eines attraktiven Arbeitgebers für bestehende sowie zukünftige Mitarbeiter vervollständigt werden. Auch die Tatsache, dass die Präsenz in Social Media Kanälen sich positiv auf das Ranking in Google auswirkt, kommt der heco gmbh natürlich zugute.

Wie werden die Kunden und übrigen Mitarbeiter über die Ergebnisse der Social Media Gruppe informiert?

Die Gruppe informiert permanent sämtliche Mitarbeiter über aktuelle Aufgaben und Fortschritte. Kurze Video-Zusammenfassungen im Intranet komplettieren die interne Informationspolitik. Die Kunden haben eine Info-Broschüre erhalten, in der sämtliche Präsenzen und deren Nutzen für den Kunden vorgestellt werden. Sie entstand aus dem Gedanken, dass nur derjenige in Social Media erfolgreich sein kann, der seine Kunden auch über die Aktivitäten informiert. Zukünftig wird in der E-Mail-Signatur aller Mitarbeiter ein Hinweis auf die Social Media Präsenzen zu finden sein. Des Weiteren wird auf der Homepage auf die einzelnen Social Media Kanäle aufmerksam gemacht.

Wie hält sich die Gruppe auf dem aktuellen Stand?

Regelmäßig nehmen mehrere Mitglieder an Social Media Events wie zum Beispiel der Social Media Night in Stuttgart oder dem Pro Circle teil. So bilden sich die Mitglieder permanent weiter.

Autoren: Martin Edelmann

Unser erster Pro Circle des Social Media Clubs Stuttgart (SMCST)

Regelmäßig gehen Mitglieder der internen Social Media Gruppe der heco gmbh zu den Social Media Nights in Stuttgart. Diese werden vom Social Media Club Stuttgart veranstaltet. Zusätzlich wird alle zwei Monate ein „Pro Circle“ in Böblingen-Ehningen im Haus der IBM angeboten. Der Pro Circle ist speziell für Social Media Professionals gedacht – das heißt für Personen, die mindestens 30% ihrer Arbeitszeit mit Social Media verbringen. Das Thema des Pro Circle am 16. November 2012 war „Social-Media-Einsatz im B2B-Umfeld“. Meine Kollegin Anina Soydan und mich interessierte dieses Thema und wir entschlossen uns, zum ersten Mal zu einem Pro Circle zu gehen. Zu Anfang hatten wir Bedenken, dass wir zu wenig zu dem sogenannten „Expertenaustausch“ beitragen könnten.

Nach problemloser Anmeldung, Hinfahrt und Begrüßung bei der IBM begann der Pro Circle mit einer kurzen Vorstellung des Social Media Clubs und des Pro Circle von Lars Kroll und Markus Besch. Es waren ca. 30 Personen anwesend, die sich alle selbst kurz vorstellten. Wir waren überrascht, dass ein großer Teil davon in diversen Agenturen arbeitet und nur wenige Personen da waren, die Social Media für ihr eigenes Unternehmen umsetzen.

Anschließend folgte ein Impulsvortrag von Thomas Christinck der unter anderem folgende Punkte behandelte:

  • Abgrenzung B2B und B2C
  • Soll man überhaupt Social Media im B2B-Bereich machen? Ja oder nein?
  • Ziele von Social Media (gegliedert nach Abteilungen)

Der Vortrag enthielt sehr interessante Fakten wie beispielsweise, dass 40% der B2B-Entscheider Foren und Communities nutzen. Des Weiteren finden 40% ihre Lieferanten online (Virtual Identity 2010). Allerdings ist diese Studie von 2010 und somit in meinen Augen veraltet – die andere Seite ist aber, dass die Zahlen mittlerweile mit Sicherheit noch gestiegen sind. Herr Christinck zeigte des Weiteren die Anzahl der Follower auf LinkedIn, XING und Facebook eines Teils der DAX-30–Unternehmen. Das Ergebnis: Rund 2/3 der Follower kommen von LinkedIn. Das Fazit des Vortrags von Thomas Christinck war, dass Resonanz wichtiger ist als die Anzahl der Fans und Follower.

Pro Circle

Danach wurde in der gesamten Gruppe diskutiert. Manche Themen ergaben sich aus dem Impulsvortrag, andere wurden von Teilnehmern vorgeschlagen. Dazu gehörten:

  • Veränderung der Kommunikation in B2B
  • Veränderung im Support durch Social Media
  • Integration in Unternehmensprozesse
  • Zielgruppengerechter Content

Insgesamt hatte ich mir vom Pro Circle des Social Media Clubs Stuttgart mehr erwartet. Es waren zwar mehrere interessante Gedankenanstöße allgemein zum Thema Social Media dabei. Für mich war es aber zu wenig Greifbares – also zu wenig Praxiserfahrungen, Tipps und Praxisbeispiele der Teilnehmer, vor allem zu wenig speziell zum Thema Social Media im B2B-Umfeld.

Der nächste Pro Circle wird Ende Januar/Anfang Februar zum Thema „Einsatz von Social Media in Support und Bestandskundenkommunikation“ stattfinden. Dieser Punkt wurde auch in diesem Pro Circle öfters angesprochen und ich habe dies als sehr interessant empfunden – ich denke, auch beim nächsten Pro Circle werden wir wieder dabei sein.